Rückblende Faustballwochenende 11./12.07.2015

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Europameisterschaft der w/mU18 in Kellinghusen und endete am Sonntag mit einer Überraschung.

Die deutsche wU18-Nationalmannschaft. Zweite von links (stehend): Jacqueline Böhmker, VfL Kellinghusen Bildquelle: Ch. Kadgien

Die deutsche wU18-Nationalmannschaft.
Zweite von links (stehend): Jacqueline Böhmker, VfL Kellinghusen
Bildquelle: Ch. Kadgien

Bei der wU18 musste sich die deutsche Mannschaft im Finale Österreich in einer spannenden Partie mit 0:3 Sätzen geschlagen geben, obwohl das deutsche Team den Gegner in der Vorrunde noch klar mit 3:0 Sätzen geschlagen hatte. Der Traum, sich den Titel nach 2011 wieder zurückzuholen, war damit ausgeträumt.

Die mU18 hatte dagegen in der

Die deutsche mU18-Nationalmannschaft. Zweiter von links (stehend): Rouven Kadgien, VfL Kellinghusen. Bildquelle: Ch. Kadgien

Die deutsche mU18-Nationalmannschaft.
Zweiter von links (stehend): Rouven Kadgien, VfL Kellinghusen.
Bildquelle: Ch. Kadgien

Vorrunde einige Probleme mit ihren Gegnern. Zwar konnte das Team in der Vorrunde die Schweiz klar mit 3:0 Sätzen schlagen, musste sich aber Österreich mit 0:3 beugen. Im Finale drehte die Mannschaft dann den Spieß um und durfte sich nach 2009 wieder als neuer Europameister feiern lassen.Wie die Feuerwehr legten am Samstag die deutschen Mädels los und ließen ihre Gegner, die Schweiz und Österreich, keine Chance. Beide Spiele wurden mit jeweils 3:0 Sätzen (gegen Schweiz mit 11:4, 11:5 und 11:5 und gegen Österreich mit 11:6, 11:8 und 11:8 Bällen) gewonnen. Als Gruppenerster stand die Mannschaft damit bereits in dem am Sonntag vorgesehenen Finale und jeder ging davon aus, dass sich die Mannschaftnach diesen klaren Vorrundenergebnissen auch den Titel holen wird. Der Gegner wurde am Sonntag im Halbfinale zwischen Österreich und der Schweiz ermittelt. Hier setzte sich Österreich knapp aber verdient mit 11:9, 15:13 und 11:9 Bällen durch. Die Finalpaarung lautete damit Deutschland vs Österreich. Womit dann keiner gerechnet hatte, trat dann leider ein. Österreich zeigte sich von der Vorrundenniederlage gut erholt und bezwang das deutsche Team in einer guten Partie mit 11:7, 14:12 und 11:8 Bällen. Große Freude bei unserem Landesnachbarn über die erfolgreiche Titelverteidigung, etwas Wehmut über die verpasste Chance, ganz oben auf dem Treppchen zu stehen dagegen bei unserer Nationalmannschaft.

Vizeeuropameister 2015 Deutsche Nationalmannschaft wU18

Vizeeuropameister 2015
Deutsche Nationalmannschaft wU18

In ihrem Vorrundenauftaktspiel machte unsere mU18-Mannschaft mit der Schweiz kurzen Prozess. Mit 11:8, 11:7 und 11:3 wurden die Eidgenossen aus vom Spielfeld gefegt. Als wesentlich unangenehmer erwies sich dann die österreichische Mannschaft. Mit 10:12, 10:12 und 8:11 zeigte das Alpenland unserer Mannschaft die Grenzen auf, so dass unser Team sich erst über das Halbfinale am Sonntag gegen die Schweiz für das Endspiel qualifizieren musste. Da sah es lange Zeit so aus, als wenn die EM für unsere Jungs bereits zu Ende sein sollte. Die ersten beide Sätze gingen jeweils mit 9:11 verloren. Danach wachte aber das Team auf und konnte in den nächsten drei gewonnen Sätzen (11:7, 11:7 und 15:14) den Hals aus der Schlinge ziehen. Finale erreicht und wieder wartete Österreich auf das deutsche Team. Den Titel vor Augen, gewarnt von der starken Vorrundenleistung der Österreicher, ließ die deutsche Mannschaft im Finale nichts anbrennen. Mit 11:4, 11:6 und 11:7 Bällen freute sich das Team über den großartigen Erfolg!

Europameister 2015 Deutsche Nationalmannschaft mU18

Europameister 2015
Deutsche Nationalmannschaft mU18

Mein Dank geht an den VfL Kellinghusen, der sich als hervorragender Gastgeber präsentiert hat und auch noch diese Woche im Rahmen des internationalen Jugendcamps. präsentiert. Zahlreiche Veranstaltungen werden diese Woche noch für Jung und Alt auf dem  Sportgelände des VfL geboten.

Zahlreiche Einzelinformationen, hervorragende Bilder von der EM findet ihr unter dem nachstehenden Link: http://em2015.vflfausti.org/

Thomas Boll