Nachlese Faustballwochenende 07./08.02.2015

Für den VfL Kellinghusen I reichte es beim letzten Auswärtsspiel in der 1. Bundesliga NordSaisoneröffnung (M) nicht zu einem doppelten Punktgewinn. Der alte und neue Landesmeister bei der wU18 ging ungeschlagen über die Ziellinie. Bei der wU12 (Großfeld) hat der TuS Wakendorf nach den ersten Spielen die Nase vorn und bei der mU12 (Großfeld) setzten sich zwei Mannschaften nach dem zweiten Spieltag vom Rest der Liga ab.

In der SH-Liga (M) ging es am letzten Spieltag hoch her. Die Meisterschaft wurde ganz knapp entschieden und auch der Gewinn der Bronzemedaille war an Spannung nicht zu überbieten. Bei den Frauen musste der Tabellenführer in der SH-Liga doch noch eine Niederlage einstecken. Diese ließ sich aber mit dem hochverdienten Titelgewinn leicht verschmerzen. Die BZOLN (M) feierten ihren neuen Staffelsieger, zu den Aufstiegsspielen fahren aber andere. In der BZLS (M) wurden am letzten Spieltag die Oldies aus Horst noch vom zweiten Tabellenplatz verdrängt.

Samstag, 07.02.2015

1 Bundesliga Nord (M)

Die 1:5 Satzniederlage "schwarz auf weiß"

Die 1:5 Satzniederlage „schwarz auf weiß“

Es trat das ein, was viele vor diesem Spiel erwartet hatten. Der VfL Kellinghusen I kam mit leeren Händen aus Ahlhorn zurück. Der Ahlhorner SV musste unbedingt gewinnen, um ihre Teilnahmechance an der Deutschen Meisterschaft zu bewahren. Entsprechend motiviert nahm die Mannschaft dann gegen den VfL den Kampf auf. In den ersten beiden Sätzen machten sie, unterstützt von vielen VFL-Eigenfehlern, dann auch mit 11:4 und 11:6 Bällen kurzen Prozess mit den Störstädtern. Erst nach einer Umstellung im Angriff kam der VfL etwas besser ins Spiel, konnte den dritten Satz mit 11:8 Bällen für sich entscheiden, bevor man den vierten Satz nur knapp mit 10:12 Bällen wieder abgeben musste. In den Sätzen fünf und sechs ließen die Ahlhorner nichts mehr anbrennen und entschieden das Match dann mit 5:1 Sätzen. Damit liegt die Mannschaft weiterhin gut im Rennen um die Teilnahme an der DM. Die Niederlage kann der VfL trotzdem gut verschmerzen, da sie den Klassenerhalt sicher in der Tasche haben. Jetzt heiß es erst einmal, die Wunden lecken, bevor sie am 21.02. vor heimischer Kulisse zum letzten Saisonspiel antreten muss.

wU18

Der alte und neue Landesmeister kommt aus Kellinghusen. Mit 16:0 Punkten und 16:0 Sätzen (!) marschierten die Mädels des VfL zu ihrem nächsten Landesmeistertitel. Gerade noch mithalten konnte das Teams aus Wakendorf, die sich mit 12:4 Punkten über die Vizemeisterschaft freuten. Die Bronzemedaille ging an den TSV Wiemersdorf (8:8 Punkte). Der TSV Breitenberg, im der letzten Hallensaison noch Zweiter, beendete die Saison als Tabellenvierter. Die junge Mannschaft aus Schülp musste gegen die „alten“ Hasen noch viel Lehrgeld zahlen und landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.

wU12 (Großfeld)

Nur drei Mannschaften kämpfen in dieser Staffel um die Landesmeisterschaft. Nach dem Saisonauftakt steht der TuS Wakendorf mit 6:2 Punkten vor dem TSV Wiemersdorf (4:4 Punkte) und dem TSV Breitenberg (2:6 Punkte) auf Platz 1 der Tabelle.

mU12 (Großfeld)

Nach diesem zweiten Spieltag haben sich mit dem TSV Lola (12:2 Punkte) und dem VfL Kellinghusen (10:2 Punkt) bereits zwei Mannschaften vom Rest der Staffel abgesetzt. Die Verfolger aus Wakendorf, Pinneberg und Großenaspe haben bereits schon acht Miese auf ihren Konten. Am Tabellenende die Jungs aus Büsum mit 2:12 Punkte.

Sonntag, 08.02.2015

SH-Liga (M)

Knapper geht's kaum

Knapper geht’s kaum

Eine spannende Saison ging am Sonntag in Bad Bramstedt zu Ende. Über die gesamte Spielzeit lieferten sich der SZ Ohrstedt und der TSV Uetersen an der Tabellenspitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen und das sollte auch am letzten Spieltag so bleiben. Beide erspielten sich am Ende jeweils 24:4  Punkte und ein Satzverhältnis von +10 Sätzen. Über die Meisterschale durfte sich dann der SZ Ohrstedt mit 25:5 Sätzen vor dem TSV Uetersen (24:4 Sätzen) freuen. Damit steht der SZ Ohrstedt bereits mit einem Bein in der 2. Bundesliga Ost. Auf Wunsch eines einzelnen Herren, sollte ich

Meister der Herzen ? Silbermedaillengewinner TSV Uetersen

Meister der Herzen ?
Silbermedaillengewinner TSV Uetersen

aber den TSV Uetersen als Meister der Herzen ausrufen. Bringt am Ende aber auch nicht viel. Mit dem TSV Hollingstedt, der Lübecker TS und dem TuS Wakendorf lagen drei Mannschaften mit 14:14 Punkten nach Abschluss der Spiele gleich auf. Für den Gewinn der Bronzemedaille musste auch hier das Satzverhältnis entscheiden und das lag auf Seiten der Wakendorfer. Mit 15:15 Sätzen schnappten die vor dem Spieltag noch abstiegsgefährdete Mannschaft vor der Lübecker TS (15:16 Sätze) und dem TSV Hollingstedt (15:18 Sätze) sich die Bronzemedaille. Trotz Verstärkung im Angriff und zweier Siege kam der Gastgeber, TSV Wiemersdorf, über den sechsten Tabellenplatz nicht hinaus. Derzeit steht die Mannschaft damit als eventueller Zusatzabsteiger auf einem Abstiegsplatz. Die Liga verlassen müssen der TSV Kronshagen und der MTV Süderhastedt, der trotz großer Gegenwehr als Tabellenletzter die Saison beendet. Beide Mannschaften steigen in die BZOLN ab.

SH-Liga (F)

Sparsam wie immer. auch nach der Landesmeisterschaft wird nicht mit Sekt gefeiert! TSV Breitenberg

Sparsam wie immer. Auch nach der Landesmeisterschaft wird nicht mit Sekt gefeiert!
TSV Breitenberg

Wesentlich eindeutiger lief das Geschehen bei den Frauen ab. Unangefochten reiste der Tabellenführer aus Breitenberg zum letzten Spieltag. Zwar musste die Mannschaft dann doch noch eine Niederlage gegen den TSV Schülp II einstecken, doch die Landesmeisterschaft ließen sich die Breitenberger Frauen mit ihren 26:2 Punkten nicht mehr nehmen. Die Vizemeisterschaft ging an den TSV Hollingstedt, der punktgleich mit dem TSV Kronshagen (beide 20:8 Punkte) aber mit dem besseren Satzverhältnis die Saison beenden konnte. Der VfL Kellinghusen III schaffte sportlich den Klassenerhalt. Auf den beiden Abstiegsplätzen landete der Großenasper SV und der TSV Lola. Ob die beiden Mannschaften aber

Vizemeister der SH-Liga (F): TSV Hollingstedt

Vizemeister der SH-Liga (F):
TSV Hollingstedt

tatsächlich absteigen müssen, wird sich erst kurz vor der nächsten Saison entscheiden, denn aus der BZOLN will keine Mannschaft aufsteigen und in der BZOLS hat gar kein Spielbetrieb stattgefunden. Schau’n wir mal!

BZOLN (M)

„And the winner is“: SF Bordelum. Gleich beide Mannschaften der SF Bordelum stehen am Ende ganz oben in der Tabelle. Den Staffelsieg sicherte sich der erste Mannschaft mit 24:4 Punkten vor der Zweiten mit 22:6 Punkten. Da beide Teams auf ihre Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur SH-Liga verzichtet haben, freuten sich der Tabellendritte, MTV Süderhastedt II und der Tabellenvierte, TSV Lindewitt, über die Teilnahmemöglichkeit. Die Staffel in Richtung BZLN verlassen die Teams aus Süderlügum und aus Meggerdorf.

BZLS (M)

Durch die 1:2 Satzniederlage gegen den TSV Wiemersdorf machte der TSV Lola I es noch einmal an der Tabellenspitze spannend, zumindest für kurze Zeit. Da auch der bisherige Tabellenzweite aus Horst nicht seinen besten Tag erwischt hatte und der TSV das weitere Verfolgerduell mit dem NTSV Strand 08 für sich entscheiden konnte, durfte sich der TSV Lola über den Staffelsieg und direkten Aufstieg in die BZOLS freuen. Der NTSV Strand 08 verdrängte nach ihrem Sieg gegen den MTV Horst II diesen noch vom zweiten Platz, feierten anschließend den Gewinn der Silbermedaille und den zweiten Aufstiegsplatz. Dritter wurde der Gastgeber des Spieltages aus Horst. Der TSV Lola II als Schlusslicht kann sich trotzdem noch Hoffnung auf den Klassenerhalt machen. Hierzu müssen aber erst einmal sämtliche Aufstiegsspiele abgewartet werden.

Wie immer abschließend der Hinweis auf die Einzelergebnisse unter www.faustball-ergebnisse.de. Die aktuellen Tabellenspiegel findet ihr auf dieser Seite unter der Kategorie „Tabellen Hallenfaustball“.

Thomas Boll