Deutsche Meisterschaften Frauen, Männer, w/mU12 – Rückblick

WAHNSINN! Einfach nur Wahnsinn, was der VfL Kellinghusen mit seinen zahlreichen Helfern aus nah und fern seinen Gästen am vergangenen Wochenende geboten hat. Bei besten Wetter (am Samstag auf jeden Fall schweißtreibend) auf bestens präparierten Plätzen wurde eine kleine Faustballstadt aufgebaut, die bei allen Akteuren (6 Frauen- und 6 Männerschaften und

Sorgten für ein umfangreiches Bildarchiv

42 Jugendmannschaften keine Wünsche offen ließ. Neben der Live-Übertragung bei Sportdeutschland.TV (hier klicken)moderiert von Sönke Spille, berichtete auch der NDR am Sonntagabend unter dem Motto „1. Sahne“ (hier klicken) über die Deutschen Meisterschaften Zahlreiche Fotografen hielten die Meisterschaften in hervorragenden Bildern (hier klicken) fest. Bei der Siegerehrung wurde das Motto „Klein trifft Groß“ noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter dem von den Frauen- und Männermannschaften gebildeten Spalier liefen die Nachwuchsmannschaften zur Siegerehrung ein. Mit der von der Sängerin Offen a-capella vorgetragenen Deutschen Nationalhymne ging eine beeindruckende Meisterschaft zu Ende.

 

Deutsche Meisterschaft Frauen

Mit einem vierten Platz beendeten die Gastgeberinnen des VfL Kellinghusen die diesjährige Meisterschaft. Dabei sah es zum Auftakt der Meisterschaftsspiele gar nicht danach aus. Im Spiel gegen den Tabellenzweiten aus der 1. BL Süd und dem amtierenden Deutschen Meister, dem TSV Dennach, war dem VfL die Nervosität anzusehen und bevor die Mädels sich versahen, gerieten sie schon fast aussichtslos mit 0:2 Sätzen (8:11 und 8:11) ins Hintertreffen. Erst danach waren sie hellwach

Konnten sich nach einer großartigen Aufholjagd gegen den amtierenden Meister, TSV Dennach, durchsetzen:
VfL Kellinghusen
Bildquelle: Ch. Kadgien

und begannen eine Aufholjagd, die sich sehen lassen konnte. Mit 11:7 im dritten Satz konnte die Mannschaft auf 1:2 verkürzen, holten sich mit 11:5 den Satzausgleich um dann im fünften Satz mit 11:9 Bällen das Match dann doch noch für sich zu entscheiden. Überglücklich und total erschöpft war mit diesem Sieg das Halbfinale erreicht. Der Gegner dort war der TV Jahn Schneverdingen (erster 1. BL Nord). Das Team aus der Heide musste lange Zeit auf dieses Spiel warten, da alle vorherigen Spiele über 5 Sätze gingen und der Zeitplan damit völlig durcheinander geraten war. Somit

Ihr machte das Wetter zu schaffen:
VfL-Angreiferin Jacqueline Böhmker, VfL Kellinghusen
Bildquelle: Ch. Kadgien

fand die Mannschaft dann auch im ersten Satz nicht zu ihrem Spiel. Der VfL Kellinghusen überraschte im ersten Satz und konnte diesen mit 11:9 Bällen für sich entscheiden. Bahnte sich hier vielleicht eine kleine Sensation an? Nein! Schneverdingen fand zurück ins Spiel und konnte die Sätze zwei (11:9), drei (11:3) und vier (11:7) für sich entscheiden und damit am Sonntag das Endspiel erreichen. Für die VfL-Mädels blieb das Spiel um Platz 3. Gegnerinnen am Sonntag war der TSV Calw, der im Halbfinale

gegen den Ahlhorner SV das Nachsehen hatte. Die Bronzemedaille im Bereich des Möglichen und die großartige Zuschauerkulisse sollten eigentlich Motivation genug sein, um noch einmal alles zu geben. Doch irgendwie fehlte in diesem Spiel das Feuer bei dem VfL-Team. Außenstehende hatten den Eindruck, als wäre die Mannschaft mit dem vierten Platz zufrieden. So konnte der TSV Calw auch die beiden ersten Sätze (12:10 und 11:4) für sich entscheiden. Erst mit dem Gewinn des dritten Satzes (11:9) keimte im VfL-Lager wieder Hoffnung auf. Sollte die Aufholjagd wie am Samstag gegen den TSV Dennach auch in diesem Spiel wieder gelingen? Um es vorweg zu nehmen. Das erneute Wunder blieb aus. Mit 8:11 unterlag der VfL trotz zahlreicher Positionswechsel während des Spieles das Match. Der TSV Calw durfte sich über den Gewinn der Bronzemedaille freuen, für den VfL blieb der vierte Platz.

Platz vier bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Feldfaustball:
VfL Kellinghusen
Bildquelle: Ch. Kadgien

Deutscher Meister wurde der Ahlhorner SV, vor dem TV Jahn Schneverdingen. Dritter der TSV Calw, vierter der VfL Kellinghusen. Den 5. Platz teilten sich der TV Segnitz und der TSV Dennach.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Für sie gab es nur ein Spiel bei der DM:
VfL Kellinghusen

Deutsche Meisterschaft Männer

Zu einem Kurzauftritt sollte für die Männermannschaft des VFL die Meisterschaft werden. In einem heiß umkämpften Spiel gegen den zweiten der 1. BL Süd, TV SW-Oberndorf ging der VFL mit 2:3 Sätzen als Verlierer vom Feld. Die beiden ersten

Aller Einsatz wurde am Ende nicht belohnt:
Rouven Kadgien, VfL Kellinghusen

Sätze waren heiß umkämpft und beide Teams zeigten den zahlreichen Zuschauern Faustball vom Feinsten. Konnten die Oberndorfer den ersten Satz noch knapp mit 12:10 Bällen für sich entscheiden, hieß es im zweiten Satz 13:11 für den VfL Kellinghusen. Im dritten Satz wollte dann beim VFL nichts mehr zusammen laufen. Klar und deutlich gewann der TV SW Oberndorf diesen Satz mit 11:3 Bällen. Doch so einfach wollten sich die Gastgeber dann doch nicht geschlagen geben. Glichen mit dem gewonnen  vierten Satz (11:8) wieder aus, so dass, wie in den Frauenspielen zuvor auch schon, der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. Für den Gewinner winkte das Halbfinale gegen den ersten der 1. BL Nord, VfK 01 Berlin. Leider schlichen sich in diesem Satz beim VfL doch zu viele Eigenfehler ein. Nach dem 11:6-Erfolg durfte sich der TV SW Oberndorf über den Einzug ins Halbfinale freuen. Der VfL stand mit leeren Händen dar und die DM war für die Mannschaft damit bereits zu Ende. Stellte sich die Frage, was die beiden haushohen Favoriten, der TSV Pfungstadt und der VfK 01 Berlin machten. Während der VfK 01 souverän mit einem 3:0 Matcherfolg gegen den TV SW Oberndorf ins Finale einziehen konnte, wankte der TSV Pfungstadt in seinem Spiel gegen den TSV Hagen 1860, fiel aber nicht. Durch die zahlreichen 5-Satzspiele und die damit verbundene Zeitverschiebung wurde das Halbfinale zu einem Novum der Deutschen Meisterschaften. Das Spiel begann auf dem Centrecourt und nach einer 2:1 Satzführung für den TSV Pfungstadt wurde das Spiel unterbrochen und das Spiel wurde auf einem Nebenplatz unter

Meisterschaftsspiel unter Flutlicht:
Der VfL Kellinghusen macht es möglich

Flutlicht fortgesetzt. Der TSV 1860 Hagen nutzte die Gunst der Stunde, kam nach dem 11:5 zum Satzausgleich und brachte den TSV Pfungstadt noch einmal in arge Bedrängnis. Die mit Weltmeistern besetzte Mannschaft aus Pfungstadt ließ sich aber nicht beirren und holte sich mit 11:7 den fünften Satz und damit das Match. Mit Spannung wurde dann am Sonntag das Endspiel zwischen Pfungstadt und VfK 01 Berlin erwartet. Zuvor sicherte sich der TV SW Oberndorf gegen den TSV 1860 Hagen, die offensichtlich im Halbfinale ihr Pulver verschossen hatten, mit einem 3:0-Matcherfolg die Bronzemedaille. Das Endspiel wurde dann erneut zu einer klaren Angelegenheit der Pfungstädter. Zwar konnte der VfK 01 in den beiden ersten Sätzen das Spiel noch offen gestalten, hatten sogar mehrere Möglichkeiten die Sätze für sich entscheiden. A Ende hatte der TSV aber mit 11:9 und 13:11 die Nase vorn und brachten dann im dritten Satz mit 11:3 das Match sicher nach Hause und holten sich ein weiteres Mal die Deutsche Meisterschaft.

Deutscher Meister wurde der TSV Pfungstadt vor dem VfK 01 Berlin. Dritter wurde der TV SW Oberndorf vor dem TSV 1860 Hagen. Auf Platz fünf die Teams des VfL Kellinghusen und des TSV Calw.

Die Deutschen Meister Feldfaustball 2019:
TSV Pfungstadt (Männer), Ahlhorner SV (Frauen)

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Deutsche Meisterschaften w/mU12

Insgesamt nahmen in dieser Nachwuchsklasse 42 Mannschaften (24 mU12 und 18 wU12) an der Deutschen Meisterschaft teil. Damit wurde ein Rekordmeldeergebnis erreicht und es sollte für alle Akteure, Trainer, Betreuer und Eltern ein großartiges Erlebnis werden. Aus Schleswig-Holstein gingen bei der wU12 mit dem VfL Kellinghusen und dem TSV Gnutz zwei Teams an

Platz 12 (wU12) und Platz 22 (mU12) können sich durchaus sehen lassen:
wmU12 TSV Gnutz

den Start. Bei der mU12 vertraten mit dem TSV Wiemersdorf, TSV Gnutz, Großenasper SV und dem TuS Wakendorf gleich vier

Erreichten Platz 15 bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft:
mU12 TSV Wiemersdorf

Mannschaften ihre Vereinsfarben. Für viele war es die erste Deutsche Meisterschaft. Zwar spielten unsere Mannschaften bei der Vergabe der vorderen Plätze keine Rolle, trotzdem können alle stolz auf die erreichten Platzierungen sein. Mit Platz 12 bei der wU12 und Platz 15 bei der mU12 erreichten unsere Nachwuchsmannschaften des TSV Gnutz (wU12) und des TSV Wiemersdorf (mU12) die besten SH-Platzierungen. Auf den Plätzen 21 bis 23 bei der mU12 gingen der TuS Wakendorf, TSV Gnutz und Großenasper SV über die Ziellinie. Der VfL Kellinghusen erreichte bei der wU12 den 16. Platz. Möge allen Mannschaften diese Meisterschaft unvergessen bleiben und Lust auf mehr machen.

Die siegreichen Teams der w/mU12

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle wU12

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle mU12

 

Schiedsrichter

Zahlreiche Schiedsrichter aus Nah und Fern sorgten für einen reibungslosten Spielablauf. Dafür meinen herzlichen Dank.

Waren bei der DM der Frauen und Männer im Einsatz und immer auf Spielhöhe

Mussten sich am Ende auch durch den Spielertunnel quälen und waren offensichtlich froh, ohne Verletzung durchgekommen zu sein:
Schiedsrichter/Innen w/mU12

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausrichter

Am Ende der Meisterschaft konnte der Ausrichter, VfL Kellinghusen mit seinen zahlreichen Helferinnen und Helfer den Dank der DFBL und aller Akteure entgegen nehmen.

Als Landesfachwart bedanke ich mich auch im Namen des SHTV-Präsidiums für die Ausrichtung dieser Meisterschaft.

Thomas Boll

Die von Arne Voss erstellten Siegerpokale

Arne Voss war verantwortlich für den Aufbau der „Faustballstadt“ und kreierte die Pokale

Dank und Anerkennung für die hervorragende Ausrichtung der DM Frauen und Männer durch den DFBL-Präsidenten Ulrich Meiners

Auch der DFBL-Vizepräsident Jugend, Günter Lutz ließ es sich nicht nehmen, seinen Dank auszusprechen.