Faustballwochenende 09./10.03.2019 – Rückblick

WIR SIND DEUTSCHER VIZEMEISTER IM HALLENFAUSTBALL BEI DEN FRAUEN!

Die erste Frauenmannschaft des VfL Kellinghusen gewann bei ihrer ersten Hallen-DM Silber. Bei den letzten Entscheidungen der Ostdeutschen Meisterschaften im Hallenfaustball der w/mU16 konnten sich mit dem VfL Kellinghusen (wU16) und dem TSV LoLa (mU16) noch einmal zwei SH-Teams ihre Tickets für die DM-Teilnahme sichern. Bei der Landesmeisterschaft der w/mU10 setzte sich der TuS Wakendorf durch und sicherte sich zum dritten Mal hintereinander in dieser Nachwuchsstaffel den Titel. In der 1. Bundesliga Nord (F) sicherte sich der TSV Schülp nachträglich den Klassenerhalt.Deutsche Meisterschaften Frauen

Freude pur über den Gewinn der Vizemeisterschaft:
Vemke Voss, VfL Kellinghusen

Nach einer erfolgreichen Hallensaison qualifizierte sich der VfL Kellinghusen als Tabellenzweiter der 1. Liga Nord für ihre erste Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball. Die große Vorfreude wurde allerdings unmittelbar vor der Meisterschaft durch den verletzungsbedingten Ausfall der Mannschaftsführerin und Angreiferin, Anika Bruhn, getrübt. (Sie verletzte sich beim Warm machen). Ihre Angriffsposition musste durch die dritte Schlagfrau, Annika Rennekamp, übernommen werden und um es vorweg zu nehmen: Annika machte ihre Sache sehr gut. Die Meisterschaft begann in der Vorrunde für den VfL vielversprechend. Obwohl noch nicht alles rund lief, konnte sich die Mannschaft nach hartumkämpften fünf Sätzen gegen den DM-Teilnehmer aus der 1. Liga Süd, SV Tannheim, knapp mit 3:2 Sätzen behaupten. Da die Tannheimerinnen ihr Auftaktspiel gegen den TSV Calw (1. Liga Süd) bereits

Wurde ins kalte Wasser geworfen und machte ihre Sache sehr gut:
Annika Rennekamp, VfL Kellinghusen

verloren hatten (0:3) hatte der VfL bereits die Runde der letzten vier Mannschaften erreicht. Zum Abschluss der Vorrunde gab es dann gegen den haushohen Favoriten aus Calw die erwartete 0:3 Matchniederlage. Am Sonntag musste das VfL-Team dann gegen einen alten Bekannten aus der Punktrunde antreten. Der gastgebende SV Moslesfehn konnte sich nach der Vorrunde in der Gruppe A ungeschlagen als Gruppenerster durchsetzen. Der Sieger dieser Partie sollte sich für das Endspiel qualifizieren. In einem nicht sehr hochklassigen Spiel lag der VfL nach den beiden ersten Sätzen mit 2:0 in Führung und es sah so aus, als wäre das Erreichen des Endspieles ein Selbstgänger. Dabei profitierte der VfL von den zahlreichen Eigenfehlern der Gastgeberinnen. Allerdings wollte sich der VfL sich nicht als schlechter Gast zeigen und produzierte in den beiden Folgesätzen ebenfalls ungewohnt viele Eigenfehler, so dass der SV Moslesfehn nach vier Sätzen wieder ausgleichen konnte. Die Entscheidung musste also im fünften und letzten Satz fallen und sie fiel zugunsten des VfL. Nach dem 11:6 hatten die Störstädterinnen das Finale erreicht. Hier traf man erneut auf  den TSV Calw, der sich zuvor gegen den TV Brettorf klar mit 3:0 durchsetzen konnte. Mit der Motivation etwas ganz Großes erreichen zu können, musste der VfL sich im ersten Satz zwar noch knapp mit 10:12 Bällen geschlagen geben, konnte mit dem Gewinn des zweiten Satzes (11:8) dem Gegner den ersten Satzverlust bei dieser Meisterschaft beibringen. Dann allerdings machte der TSV Calw ernst und holte sich die nächsten

War nicht nur in der Abwehr stark, sondern versenkte auch Bälle im Angriff:
Lisa Maas, VfL Kellinghusen

beiden Sätze mit 11:4 und 11:3 und damit die Deutsche Meisterschaft im Hallenfaustball 2018/19. Mit Pech (Verletzung) und viel Glück (hohe Eigenfehlerquote SV Moslesfehn) durften sich die VfL-Frauen dann aber über den größten Erfolg in ihrer Vereinsgeschichte freuen: den Gewinn der Vizemeisterschaft. Herzlichen Glückwunsch. Im kleinen Finale setzte sich der TV Brettorf gegen den SV Moslesfehn knapp mit 3:2 Sätzen durch.

Einzelergebnisse und Abschlussplatzierung

1 Bundesliga Nord (F) – Nachtrag

Obwohl sportlich aus der Liga abgestiegen, darf sich der TSV Schülp auf ein weiteres Jahr in der Königsklasse der Frauen freuen. Der TSV Bardowick hat fristgerecht seine Mannschaft aus dem Spielbetrieb der Hallensaison 2019/20 zurückgezogen und steht damit als Absteiger fest. Damit war der nachträgliche Klassenerhalt für den TSV Schülp perfekt.

Auf Grund des besseren Satzverhältnisse konnte sie sich die DM-Teilnahme sichern:
wU16, VfL Kellinghusen

Ostdeutsche Meisterschaft weibl. U16

Vier Mannschaften wetteiferten am Samstag in Kellinghusen um den Titel und um die beiden DM-Fahrkarten.  Neben dem TSV Breitenberg (Ausrichter) wollten der VfL Kellinghusen, TSV Gnutz und der ESV Schwerin bei der Vergabe ein Wörtchen mitreden. Der ESV Schwerin wurde aber das Maß aller Dinge bei dieser Meisterschaft und wurde ungeschlagen (6:0 Pkt. und 6:0 Sätze) Ostdeutscher Meister und durfte damit eine der beiden DM-Fahrkarten mit nach Hause nehmen. Dahinter schlug jeder jeden. Der TSV Gnutz setzte sich mit 2:1 Sätzen gegen den VfL Kellinghusen durch, verlor aber das Spiel mit 1:2 gegen den TSV Breitenberg. Der TSV Breitenberg ging anschließend gegen den VfL Kellinghusen mit 0:2 Sätzen als Verlierer vom Feld, so dass alle drei SH-Mannschaften mit 2:4 Punkten die Meisterschaft abschlossen. Jetzt musste das Satzverhältnis über die Vizemeisterschaft und die zweite DM-Teilnahme herhalten. Mit 3:4 Sätzen durfte sich der VfL Kellinghusen über beides freuen. Der TSV Gnutz  (3:5 Sätze) holte sich die Bronzemedaille vor dem TSV Breitenberg (2:5 Sätze).

Einzelergebnisse und Abschlussplatzierung

Ostdeutsche Meisterschaft männl. U16

Mussten zwar der Berliner TS den Vortritt lassen, bei der DM aber als Vizemeister dabei:
mU16 TSV LoLa

Der TSV LoLa empfing am Samstag in Hohenlockstedt die Berliner TS, den Güstrower SC 09, den Großenasper SV und den TSV Büsum. Auch hier ging es neben dem Titelgewinn um die beiden DM-Fahrkarten. Auch hier musste am Ende das Satzverhältnis über die ersten drei Plätze entscheiden. Mit jeweils 6:2 Punkten erreichten die Berliner TS, der Güstrower SC 09 und der TSV LoLa die Ziellinie. Auf der Strecke blieben der Großenasper SV (2.6 Pkt.) und der TSV Büsum (0:8 Pkt.) Mit dem Satzverhältnis von 7:2 Sätzen hatte die Berliner TS am Ende die Nase vorn, gewann Titel und DM-Teilnahme, gefolgt vom TSV LoLa (7:3 Sätze) und dem Güstrower SC 09 (6:3 Sätze). Neben der Vizemeisterschaft darf sich damit der TSV LoLa über eine weitere DM-Teilnahme freuen.

Einzelergebnisse und Abschlussplatzierung

Zum dritten Mal in Folge holte sich der TuS Wakendorf die Landesmeisterschaft

Landesmeisterschaft w/mU10

Als Tabellendritter nach den Vorrundenspielen in der Gruppe A konnte sich der TuS Wakendorf knapp für die Endrunde der besten sechs Teams qualifizieren. Dort drehte der Wakendorfer Nachwuchs aber noch einmal auf, holte sich in der Qualifikationsrunde Gruppe A ungeschlagen den ersten Platz und stand damit bereits unter den letzten vier Mannschaften. Auch der Gruppenzweite der Qualifikationsrunde Gruppe B, der ESV Schwerin musste nach der 0:3 Niederlage die Spielstärke der Wakendorf neidlos anerkennen. Nachdem der VfL Kellinghusen (Gruppenzweiter Gruppe A) sich in einem spannenden Spiel knapp gegen den Großenasper SV (Gruppenerster Gruppe B) durchsetzen konnte, stand die Finalpaarung TuS Wakendorf vs. VfL Kellinghusen fest. Das kleine Finale um Platz 3 bestritten der ESV Schwerin und der Großenasper SV. Hier behielten die Großenasper mit 2:1 Sätzen die Oberhand. Im Finale hatte der TuS Wakendorf mit dem VfL Kellinghusen seine liebe  Mühe und Not, holte sich am Ende aber nach dem 2:1 Erfolg in Folge die dritte Hallenmeisterschaft in dieser Nachwuchsklasse. Vizemeister wurde der VfL Kellinghusen vor dem Großenasper SV. In den Spielen um die Plätze 7 bis 11 setzte sich ungeschlagen der TSV Lola durch.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Die aktuellen Tabellen auf einen Blick an der gewohnten Stelle unter „Tabellen Hallenfaustball“.

Thomas Boll