Faustballwochenende 23./24.02.2019 – Rückblick

Nach seiner ersten Zweitligasaison setzte der TSV LoLa auch bei den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga Nord (M) seine Duftmarken, verpassten aber den Sprung in die Königsklasse. In der Bezirksoberliga Nord (M) wurde der MTV Süderhastedt 1 zum Meistermacher genauso wie der TSV Wiemersdorf 2 in der Bezirksoberliga Süd (M). Nach der Ostdeutschen Meisterschaft der wU14 dürfen sich zwei SH-Mannschaften auf die Deutsche Meisterschaft freuen.Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga Nord (M)

Verpassten trotz guter Leistung den Aufstieg in die 1. Liga:
TSV LoLa

Der TSV LoLa wollte am Samstag in Berlin seine erste Zweitligasaison in der Halle mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga Nord (M) krönen. Mit dem TSV kämpften noch die Berliner TS, der Leichlinger TV und der MTV Vorsfelde um die beiden Aufstiegsplätze. Die erhoffte Überraschung blieb zwar, dennoch setzte der TSV Lola auch bei diesen Wettkämpfen seine Duftmarken. Zwar musste sich die „jungen Wilden“ aus dem Lockstedter Lager sich wie in der Punktspielrunde dem Konkurrenten aus der 2. Liga Ost, Berliner TS zum Auftakt mit 0:3 Sätzen geschlagen geben, holten sich aber dann im zweiten Spiel gegen den Vertreter aus der 2. Liga Nord, MTV Vorsfelde, schon einmal einen Satz. Nach dem 1:3 stand am Ende aber die zweite Niederlage fest. Im letzten Aufstiegsspiel zeigte die Mannschaft aber, dass sie durchaus mit den Mitbewerbern mithalten konnten. Gegen den Leichlinger TV, der zuvor bereits die MTV Vorsfelde und die Berliner TS bezwingen konnte, holte sich der TSV in einem spannenden Spiel nach dem 3:2-Erfolg den ersten Tagessieg. Trotz dieser Niederlage schaffte es der Leichlinger TV mit der Berliner TS den Aufstieg in die Erstklassigkeit. Der TSV LoLa beendete punktgleich hinter dem MTV Vorsfelde die Aufstiegsrunde auf dem 4. Platz.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Freuen sich auf die Deutsche Meisterschaft:
wU14 TSV Gnutz und TuS Wakendorf

Ostdeutsche Meisterschaft wU14

Mit dem TSV Gnutz, TuS Wakendorf, TSV Wiemersdorf, VfL Kellinghusen, VfK 01 Berlin und dem ESV Schwerin wetteiferten am Samstag in Bad Bramstedt sechs Mannschaften um die beiden DM-Tickets. Nach den Vorrundenspielen konnten in der Gruppe A der TuS Wakendorf und in der Gruppe B der TSV Gnutz ungeschlagen die beiden Halbfinalspiele erreichen. Die Gegner wurden in den Platzierungsspielen (2. Gruppe B, VfL Kellinghusen, gegen 3. Gruppe A, TSV Wiemersdorf und 2. Gruppe A, VfK 01 Berlin, gegen 3. Gruppe B, ESV Schwerin) ermittelt. Die Nase vorn hatten am Ende der VfL Kellinghusen, der sich mit 2:0 Sätzen gegen den TSV Wiemersdorf durchsetzen und der VfK 01 Berlin, der knapp mit 2:1 gegen den ESV Schwerin gewinnen konnte. In dem 1. Halbfinalspiel benötigte der TSV Gnutz gegen den VfK 01 Berlin drei Sätze, hatte aber am Ende mit dem 2:1-Erfolg das Finale erreicht. Der TuS Wakendorf tat sich gegen den VfL Kellinghusen etwas leichter und setzte sich mit 2:0 Sätzen durch. Sowohl der TSV Gnutz als auch die Wakendorferinnen hatten damit die beiden DM-Tickets schon sicher in der Tasche. Beide Teams sollten im Finale um die Meisterschaft dann aber noch  ein spannendes Spiel liefern. Zuvor konnte sich der ESV Schwerin im Spiel um Platz 5 knapp mit 9:11 und 14:15 Bällen gegen den TSV Wiemersdorf behaupten und im Spiel um Platz 3 hatte der VfK 01 Berlin nach dem 2:1-Satzerfolg gegen den VfL Kellinghusen die Bronzemedaille sicher.  Finalspiel zeigte der TuS Wakendorf und der TSV Gnutz dann, dass sie zurecht das Endspiel erreicht haben. Nach einem spannenden Dreisatzspiel (15:14, 11:13 und 9:11) wurde der TSV Gnutz Ostdeutscher Meister.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Bezirksoberliga Nord (M)

Mussten nach der Niederlage gegen den MTV Süderhastedt dem Bredstedter TSV 1 den Staffelsieg überlassen:
SF Bordelum

Am Sonntag wurde der MTV Süderhastedt 1 zum Meistermacher, in dem die Mannschaft gegen den bisherigen Tabellenführer, SF Bordelum 1, sich mit 2:0 Sätzen behaupten konnte. Durch diese Niederlage mussten die Bordelumer den Bredstedter TSV 1, der seine letzten drei Saisonspiele gewinnen konnte, an sich vorbeiziehen lassen. Punktgleich (24:4 Pkt.)  gingen beide Mannschaften über die Ziellinie. Ein einziger Satz reichte am Ende dem Bredstedter TSV 1 (25:6 Sätze) zum Staffelsieg. Die SF Bordelum 1 (24:6 Sätze) beendeten die Saison auf dem 2. Platz. Dritter wurde der MTV Süderhastedt 1, der auch an den  Aufstiegsspielen zur SH-Liga teilnehmen wird. Die Liga verlassen müssen der MTV Meggerdorf und die SF Bordelum 2.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Nutzten die Gunst der Stunde und beendete die Hallensaison als Staffelsieger:
Güstrower SC 09

Bezirksoberliga Süd (M)

Auch hier avancierte sich eine Mannschaft zum Meistermacher. Während der MTV Süderhastedt 1 in der BZOLN die gesamte Saison über ganz oben mitspielte, sorgte mit dem TSV Wiemersdorf 2 eine abstiegsgefährdete Mannschaft für die Überraschung. Mit einem klaren 2:0 Satzerfolg stießen sie den bisherigen Tabellenführer, VfL Kellinghusen 3, von der Tabellenspitze. Nutznießer wurde der Güstrower SC 09, der kampflos gegen den Möllner SV (Mölln konnte verletzungsbedingt nicht antreten), mit 2:1 Sätzen gegen den TSV Schülp 2 und mit dem 2:0 gegen den TuS Wakendorf 2 mit sechs wichtigen Punkte an den VfL Kellinghusen 3 vorbeiziehen konnte. Einen großen Sprung nach vorn machte der VfL Pinneberg. Mit 16:12 Punkten beendeten die Pinneberger die Hallensaison auf dem 3. Platz. Absteigen müssen der Möllner SV und der Großenasper SV 2. Für die Aufstiegsspiele zur SH-Liga haben sich der Güstrower SC 09 und der VfL Kellinghusen 3 qualifiziert.

Einzelergebnisse und Abschlusstabelle

Alle Tabellen im Überblick auf dieser Seite unter „Tabellen Hallenfaustball“.

Thomas Boll